Die Frettenbande
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Im August 2006 haben Jacky und ich friedlich aneinander gekuschelt mit unseren ganzen Freunden in unserem Käfig geschlafen. Wir waren alle noch ziemlich jung, gerade mal 10 Wochen alt. Plötzlich wurde es laut vor dem Käfig. Da standen Menschen und haben uns ganz interessiert angeschaut. Der Mensch mit den langen Haaren hat auf uns Beide gezeigt und nach einer Weile wurden wir in eine Transportbox gesetzt. Wir waren ganz schön aufgeregt. Was jetzt wohl mit uns passieren würde?

Zum ersten Mal in unserem Leben sind wir Auto gefahren. Mann, das war vielleicht cool.
Als wir bei den Menschen ihrem Zuhause angekommen waren, hat uns der männliche Mensch in einen Käfig gesetzt. Wir hatten ganz schön Angst. Es war ja alles neu für uns. Also haben wir uns erstmal in die Hütte im Käfig verkrochen. Dann gabs was zu futtern, aber wir haben uns immer noch nicht aus der Hütte rausgetraut. Als es dunkel wurde, war es auf einmal ganz still. Wir sind dann vorsichtig aus der Hütte raus und haben uns erstmal satt gefressen. Dann haben wir unseren Käfig erkundet. Der war ziemlich gut. So mit Röhren, Hängematte, Etagen, Hütte. Wir fanden ihn aber zu klein für uns.

Als es wieder hell wurde, kam der Mensch mit den langen Haaren an den Käfig und hat uns wieder Futter gebracht. Jacky hat die Gelegenheit genutzt und is dem Mensch in den Ärmel vom Pullover gekrochen. Das war echt lustig und ich konnte mir ein Frettchen-Lachen nicht verkneifen und habe herzhaft gemuckert. Der Mensch mit den langen Haaren  hat voll den Schreck gekriegt und ist aufgeregt weggegangen.
Wenig später war der Mensch wieder da und hat einen Finger durchs Käfiggitter gestreckt. Da war so ein Zeug drauf und das hat so lecker gerochen, das wir nicht wiederstehen konnten. Wir haben das Zeug abgeleckt und es hat super geschmeckt. Mmh, der Mensch mit den langen Haaren schien nett zu sein.

Nach ein paar Tagen hatten wir es dann begriffen: Das hier war unser neues Zuhause und die beiden Menschen waren nun unsere Menschen.

Trotzdem: aller Anfang ist schwer. Wir haben unsere Menschen ein paar Mal richtig dolle gebissen. Wir mußten wohl alle noch lernen, wie unser Zusammenleben funktioniert. Unsere Menschen waren uns aber nicht böse deswegen.Sie wußten wohl, daß wir uns erst richtig einleben und Vertrauen fassen müssen. Besonders unser Frauchen hat sich viel um uns gekümmert. Sie kam jeden Tag mit Futter, hat unseren Käfig saubergemacht, mit uns erzählt und nach ein paar Tagen durften wir im Bad rumlaufen.

Am 5. Tag in unserem neuen Zuhause is was tolles passiert. Frauchen hat uns nach dem Auslauf im Bad wieder in unseren Käfig gesetzt. Das war ein neuer Käfig. Der war mal richtig groß und total schön eingerichtet. Wir waren richtig glücklich. Langsam begannen wir unsere Menschen richtig lieb zu haben.

Am nächsten Morgen holte Frauchen uns zum Freilauf aus dem Käfig. Diesesmal lies sie die Badezimmertür offen und wir konnten Küche, Schlafzimmer, Flur und Bad unsicher machen. Wir haben gegeckert vor Freude und sind wild rumgehüpft. Frauchen hat sich einfach auf den Boden gesetzt und uns zugeschaut. Wir haben uns dann bedankt und Frauchen die Hand abgeschleckt. Da hat sie gelacht. Nun waren wir wirklich Freunde.

Ende Mai 2007 sind wir stolze Eltern von 3 Welpen geworden. Unsere Menschen haben entschieden, das unsere Welpen auch hier bleiben dürfen. Darüber sind wir echt froh.

Da wir nun zu fünft sind, wirds im Käfig ein wenig eng. Deshalb hat Herrchen uns einen neuen Käfig gebaut. 




Unser neues Zuhause ist fertig.

               Hier fühlen wir uns wirklich
               Fretten-wohl


Am 04.11.2007 sind Jesse und James bei uns eingezogen. Frauchen hat sie aus einem Tierheim geholt, wo sie schon ziemlich lange auf ein neues Zuhause gewartet haben. Jesse hat uns und Frauchen am Anfang ganz schön dolle gebissen. Jesse hatte wohl ganz arg Angst. Frauchen hat sich dann aber ganz viel Zeit für sie genommen und nu beißt sie garnicht mehr.

James hat sich dagegen total schnell bei uns eingelebt. Obwohl die Beiden ziemlich klein geraten sind, bringen sie ganz schön Leben in die Bude.
Wir haben die Beiden auch sofort in unsere Bande aufgenommen und können uns ein Leben ohne sie garnicht mehr vorstellen.

Am 08.12.2007 ist unsere Bande dann nochmal größer geworden. Joey und Joel sind eingezogen. Frauchen hat sie von privat geholt, da die Besitzer nicht mit den Beiden zurechtgekommen sind. Naja, einen lustigen kleinen Knall haben die Beiden schon und sorgen hier auch für mächtig Stimmung :-))))




                                Joey














                                                                                        Joel

Das hier ist unser Opa Jackson. Er ist das älteste Frettchen bei uns. Frauchen hat ihn Ende Mai 2008 von privat geholt, weil seine Menschen ihn nicht mehr haben wollten.

Leider verträgt Joey sich nicht mit unserem Opa und so kann er nicht mit uns in meiner Bande leben. Jackson hat aber seine eigene kleine Frettchen-Familie...

er ist bei Jill und Josie der Hahn im Korb. Opa Jackson genießt die Gesellschaft der beiden Mädels sehr und schmust und spielt mit ihnen als gäbe es keinerlei Altersunterschied.

Jingles lebt mit in Jacksons kleiner Gruppe und versteht sich mit allen prima. Frauchen hat ihn von privat bekommen.